Molybdän

Das Element Molybdän wurde in Jahre 1782 von Peter Jacob Hjelm aus Schweden entdeckt. Zu den wichtigsten Förderländern zählen Chile, Peru, Vereinigte Staaten und China. Die weltweite Jahresproduktion hat ca. 210.000 t im Jahre 2007 betragen.

Wichtigste Eigenschaften

  • sehr hohe Korrosionsbeständigkeit gegenüber reduzierten Säuren
  • Nicht eingesetzt werden kann Molybdän bei oxidierenden Säuren wie Schwefelsäure, Salpetersäure oder Königswasser sowie bei oxidierenden Alkalischmelzen
  • Schmelzpunkt von Molybdän liegt bei 2620 °C
  • geringe Wärmeausdehnung und hohe Wärmeleitfähigkeit
  • Molybdän besitzt eine hohe Festigkeit und hohe Zähigkeit (Duktilität)

Wichtigste Anwendungsfelder

  • Hochtemperaturöfen
  • Glasschmelze
  • Beschichtungstechnik
  • Elektronikindustrie
  • Medizintechnik
  • Photovoltaikindutrie

Mechanische Eigenschaften

  • Härte 20 °C > 220 HV
  • Rp 0,2-Streckgrenze 415 – 550 N/mm²
  • Rm Zugfestigkeit 480 – 690 N/mm²
  • A5 Dehnung 10 – 20 %

Physikalische Eigenschaften

  • Dichte 10,22 g/cm³
  • Schmelzpunkt 2620 °C
  • Siedepunkt 5560 °C
  • Spezifische Wärme 20 °C 0,25 J/(g·K)
  • Wärmeleitfähigkeit 20 °C 142 W/(m·K)
  • Elektrischer Widerstand 20 °C 0,056 (Ω·mm2)/m
  • E-Modul 324,8 GPa
  • Elektrische Leitfähigkeit bei 20 °C 17,9 · 10-6 1/(Ω·m)

Molybdän / Molybdänlegierungen im Überblick

  • Molybdän min. 99,95%
  • Molybdän-Rhenium 41% MoRe41
  • Molybdän-Rhenium 44,5% MoRe44,5
  • Molybdän-Rhenium 47,5% MoRe47,5
  • Molybdän-Lanthan Mo-La2O3
  • Molybdän-Wolfram 30% MoW30
  • Titan-Zirkonium-Molybdän TZM
  • Molybdän-Kupfer MoCu15 – MoCu35

Lieferprogramm:

  • Molybdänfolien, Molybdänbleche, Molybdänbänder, Molybdänplatten
  • Molybdänstäbe
  • Molybdändrähte
  • Molybdänrohre
  • Molybdänfertigteile gemäß Zeichnung (Molybdäntargets, Tiegel, Verdampferschiffchen, Anker, Schrauben, Muttern, Filaments)
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